Diabetes

Bei Diabetes ist den Füßen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Denn bei Problemen mit der Durchblutung und/oder Empfindungsstörungen der Nerven, sollte die professionelle Hilfe eines Podologen in Anspruch genommen werden.

 

nach Rücksprache mit dem behandelden Diabetologen, kann die podologische Therapie auch verordnet werden.


Verordnungsfähige Maßnahmen

Die verordnungsfähigen Maßnahmen der podologischen Therapie beim Diabetischen Fußsyndrom (DFS) beinhalten laut Heilmittelkatalog:

1. Hornhautabtragung
Die Hornhautabtragung dient der Vermeidung von drohenden Hautschädigungen wie beispielsweise Fissuren (Risse), Ulcera (Geschwüre) und Entzündungen. Durch spezifische Techniken der Schälung und des Schleifens der Haut wird die Hornhaut vorsichtig abgetragen ohne die Keimschicht zu verletzen.
2. Nagelbearbeitung
Diese beseitigt ungewöhnliche Nagelbildungen ohne dabei Verletzungen zu verursachen. Durch Schneiden, Schleifen und Fräsen können auch das Nagelbett oder der Nagelwall vorsichtig bearbeitet werden.
3. Podologische Komplexbehandlung
Die Podologische Komplexbehandlung umfasst sowohl die Hornhautabtragung als auch die Nagelbearbeitung in einer Behandlung.